Impuls für Freitag – 03.04.2020

 

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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für 
Freitag, 03.04.2020

Wohl dem Volk, das jauchzen kann! HERR, sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln.
Ps 89,16

Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
Eph5,8-9
 
 
Impuls für den Tag

Jauchzen vor lauter Glück und Lebensfreude – kleine Kinder können das, aber Erwachsene? Es bereitet mir riesige Freude, unsere Enkelkinder zum Jauchzen zu bringen. Aber selber jauchzen? Dafür bin ich viel zu verklemmt. Das heißt, manchmal kann ich das doch. „Jauchzet, frohlocket!“ Mit diesen Worten beginnt das Weihnachtsoratorium. All unsere alten und neuen Lob- und Danklieder sind eine Form des Jauchzens. Wenn wir Gott loben und danken, wenn wir beim Singen jauchzen, dann hat das Auswirkungen auf unser ganzes Leben. Das Jauchzen zur Ehre Gottes macht unser Leben hell. Gerade in dieser beschwerlichen Zeit, die viele Menschen als dunkel empfinden, sollten wir nicht aufhören, Gott zu loben, damit die Dunkelheit nicht übermächtig wird.
Deshalb: „Jauchzet, frohlocket!“, auch wenn es schwer fällt.

(von Pfarrer Friedrich Scherzer aus Hainichen)

Impuls für Donnerstag – 02.04.2020

 

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Losung und Lehrtext für 
Donnerstag, 02.04.2020

Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder.
Psalm 71,17

Simeon nahm das Kind Jesus auf seine Arme und lobte Gott und sprach: Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen.
Lukas 2,28-30

 

Impuls für den Tag

Gott tut auch heute Wunder. Davon bin ich überzeugt. Er greift ein in die Geschicke von Menschen, von Ländern und der ganzen Welt. Wäre das nicht so, dann wäre unsere Fürbitte sinnlos. Weil unser Gott lebt,  groß und mächtig ist und weil er uns liebt, deswegen dürfen wir ihm mutig und voller Zuversicht alles sagen, was uns bewegt und sogar die Anliegen von anderen Menschen. Wie er reagiert, das liegt bei ihm. Beter erleben aber, dass Gott nicht schweigt: Er gibt Kraft zum Durchhalten oder er ändert die Situation oder beides. In der Losung für heute lesen wir: Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. Psalm 71,17. Wie wäre es denn, wenn wir das auch tun? Wenn wir uns einander die Wunder Gottes in unserem Leben erzählen? Das würde uns Mut machen, weiter zu beten. Und das ist immer nötig, besonders in Tagen wie diesen.
Amen.

(von Pfarrer Jörg Matthies aus Marbach)

Impuls für Mittwoch – 01.04.2020

 

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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für 
Mittwoch, 01.04.2020

Ich will mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
Jesaja 65,19

Jesus sprach zu den Jüngern:  Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Johannes 16,22

 

 

Impuls für den Tag


Nicht mehr als zwei Personen. Nicht mehr als eine Großpackung. Nicht mehr als der engste Familienkreis. Nicht mehr als der Weg zur Arbeit… Weniger ist im Moment mehr. Ich soll mich einschränken. Nicht mehr in Anspruch nehmen, als nötig ist. Selbstverständliches, Liebgewordenes, Wohltuendes ist bis auf weiteres nicht mehr möglich. Ich staune, dass es trotzdem geht. Hauptsache der Geduldsfaden hält das aus. In den Nachrichten spricht jemand über den „Exit“. Ich verstehe, es geht um den  Zeitpunkt, an dem Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregelungen nicht mehr gelten müssen. Es ist wohl wichtig, solche Gedanken ins Spiel zu bringen. Jetzt, wo nicht mehr alles möglich ist. Da brauche ich einen Anhaltspunkt, einen Ausweg, einen „Exit“ eben.
Die Frage ist: „Wann wird das sein?“  und vor allem: „Wie wird das sein?“ Der Prophet Jesaja deutet es an: es wird nicht mehr die Stimme des Weinens und Klagens zu hören sein. Und der Evangelist Johannes ergänzt wohltuend: statt Traurigkeit herrscht Freude in meinem Herzen.

(von Pfarrer Heiko Jadatz aus Roßwein)

Impuls für Dienstag – 31.03.2020

 

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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für 
Dienstag, 31.03.2020

Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen.
Sacharja 6,15

Durch Jesus Christus werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.
Epheser 2,22

 

Impuls für den Tag

Die Losung trifft im Moment tatsächlich zu. Trotz der Corona-Krise und ihren Einschränkungen beginnen demnächst Bauarbeiten im Pfarrhaus in Bockendorf, im Gemeinderaum. Natürlich unter Einhaltung von Abständen. So kommen nun an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Helfer*innen auch aus unterschiedlichen Orten, um aus- und umzuräumen. Dafür bin ich wirklich dankbar. Und wenn einmal alles fertig ist, die Bauarbeiten abgeschlossen sind, werden hoffentlich auch wieder jene kommen können, die jetzt fern sind und an dem Tempel des HERRN mitbauen, der mehr ist, als ein Raum und ein Gebäude oder eine Kirche. Dieser Tempel beginnt dort, wo Sie jetzt gerade sind, diesen Impuls lesen oder hören und heute vielleicht ein Gebet sprechen, im Namen Christi. Dann bereiten auch Sie im Geist eine Wohnung, die Gott freimütig und liebevoll bezieht. So bauen wir, jene, die einander gerade fern bleiben müssen, den Tempel des HERRN – über Nähe und Ferne hinweg, durch Jesus Christus mit erbaut; oder anders: Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

(von Pfarrer Sebastian Schirmer aus Bockendorf)

Impuls für Montag – 30.03.2020


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Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für 
Montag, 30.03.2020


Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?
Jeremia 8,4

Jesus spricht:  Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6,37

Impuls für den Tag


In diesen Tagen ist alles anders als sonst. Corona hat uns fest im Griff und unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Fernsehen, Radio, Zeitung immer wieder kommen neue Nachrichten dazu – meist nichts Schönes. Da ist es doch wirklich mal an der Zeit für GUTE Nachrichten.

Moment, ich muss kurz nachdenken. Gute Nachrichten liegen momentan nicht gerade obenauf. Aber nach kurzer Bedenkzeit fällt mir doch einiges ein. Zum Beispiel: Nachbarn telefonieren miteinander und bieten ihre Hilfe an. Kinder malen Regenbogen und hängen sie gut sichtbar ins Fenster. Andere musizieren abends am offenen Fenster: Der Mond ist aufgegangen. Gute Worte, Grüße, Ideen, Gebete machen per WhatsApp oder Facebook die Runde und werden geteilt. Menschen suchen nach Wegen, füreinander da zu sein. Und zwischendrin klingen mir die Worte Jesu in den Ohren: „Nicht liegen bleiben, aufstehen. Hier ist meine Hand!“

(von Gemeindepädagogin Angelika Schaffrin)

Kurzpredigt zum Sonntag Judika – 29.03.2020

 

Predigttext

Hebräerbrief 13, 12-14

12 Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut,
gelitten draußen vor dem Tor.
13 So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen.
14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Kurzpredigt

zum Sonntag „Judika“, 29.03.2020 

Ob der Autor des Hebräerbriefes den Schuss nicht gehört hat, würde Marietta Slomka im Heute-Journal des ZDF vielleicht fragen.
So wenig wie möglich vor die Tür oder das Tor der Stadt gehen und das eigene Lager verlassen – darum geht es im Moment, in dieser Corona-durchtränkten Zeit.
Ich stehe jetzt manchmal allein in unseren leeren Kirchen und bin ein bisschen traurig. Im Moment können wir uns hier nicht versammeln, gerade jetzt in der Fastenzeit, können die Heiligen nicht zusammenkommen, um daran zu denken, wie Jesus draußen vor dem Tor litt.
Wie schade, denke ich.
Dann singe ich gern das eine oder andere Lied für mich selbst in der leeren Kirche und gehe wieder hinaus.
Es ist wenig los. Überall.
Ich treffe kaum jemanden.
Nur sehr selten. Wie kürzlich.
Da war da diese Frau, die sich sorgt – sehr sorgt – um die Familie und wie alles weiter geht. Mit Tränen in den Augen erzählt sie davon und wie sehr sie in der letzten Zeit mit ihrem Glauben gehadert hat und zweifelte, aber wie viel mehr er sie jetzt trägt und ihr Kraft gibt.

Ich bin selbst gerührt, wie ich ihr so zuhöre.
Ich denke: Ja, auch darum hat Jesus gelitten, draußen vor dem Tor.
Für diese Zweifel. Für meine Angst und Sorge. Und für deine.
Trotzdem, Hinausgehen ist gerade keine gute Option. Zuhause bleiben
ist die bessere. Das muss ich dem Autor des Hebräerbriefes immer noch
entgegen halten.
Und dann denke ich: Aber ein Dauerzustand ist das auch nicht.
Darf es nicht sein.
Irgendwann, da sollten wir uns
wiedersehen können. Wieder Hände reichen. Wieder Umarmen.
Nicht mehr nur sagen und zeigen,
im Internet oder auf Zetteln oder aus Fenstern, dass wir zusammenstehen und füreinander da sind, sondern es auch wieder fühlen können.
Liebe zum Anfassen. Die fehlt schon.
Und plötzlich höre ich noch einmal neu und anders, was der Hebräerbrief sagt:
„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“
Ja. Stimmt.
Es geht jetzt darum, Möglichkeiten zu suchen und zu finden, wie ein Stück Normalität zurückgewonnen werden kann, ohne zu große Risiken für die Gefährdeten und das Gesundheitssystem einzugehen.
Ich bin zuversichtlich, dass sich solche Möglichkeiten finden werden.
Und dann wird der Tag kommen, da werden wir sagen:
So, lasst uns nun wieder hinausgehen,
vor das Lager. Vor die Tür. Auch vor das Tor der Stadt.
ABER…
lasst uns dabei bitte nie vergessen,
dass wir, als wir nicht draußen waren,
aus den Fenstern für Sanitäter applaudiert haben,
dass wir in Supermärkten Danke gesagt haben,
dass wir einander anriefen,
einfach nur, um zu hören, wie es der anderen oder dem anderen geht,
dass wir Lebensmittel an Bedürftige verschenkt haben,
dass wir aus den Häusern auf die Straßen Lieder sangen,
und dass wir gebetet haben – um 12, um 5, um 6 – um Gott zu rufen, zu bitten und zu danken.
Denn: auch darum hat Jesus draußen vor dem Tor gelitten.
Und wegen der Liebe zum Anfassen.
Amen.

 

(von Pfr. Sebastian Schirmer aus Bockendorf)

 

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Eine ganze Andacht mit dieser Predigt hören Sie mit dem hier folgenden Player oder per Telefon:  0345/483412478 (Geben Sie die Nummer gern weiter!)



 
 
Einen Gottesdienst für den heutigen Sonntag aus dem Striegistal gibt es unter folgendem Link:

https://www.marienkirchgemeinde.de/online-gottesdienst-sonntag-judika-29-3-2020/

Impuls für Samstag – 28.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für Samstag, 28.03.2020

 

Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.

Psalm 147,11

 

Jesus spricht:  Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Markus 3,35

 

Impuls für den Tag

„Wann wollt ihr morgen frühstücken?“, fragt die Mutter in die Familienrunde. Die Kinder schlafen gern aus. „Du darfst  für morgen mal der Bestimmer sein!“, sagt der jugendliche Sohn und grinst seine Mutter an. Wer bestimmt bei Ihnen?  Nach wessen Willen richten Sie sich? Und warum? Für Jesus ist ganz klar, Gott ist für ihn der Bestimmer über seinem Leben. Nicht  weil er mit Macht seinen Willen durchsetzt, sondern weil er uns mit Jesus zeigt, dass das Wichtigste ist: Gott und seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst. Aus Liebe entsteht ein Miteinander und Füreinander. In Liebe wurzelt die Familie der Kinder Gottes, die erlebt: Bei unserem Vater haben wir ein Zuhause und sind geborgen. Das WIR hilft in guten und schlechten Zeiten, in schwierigen Phasen und Krisen. Auch jetzt.

(von Pfrin. Diemut Scherzer aus Hainichen)

 

 

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Impuls für Freitag – 27.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für 

Freitag, 27.03.2020

 

Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun.

Jeremia 17,9-10

 

Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können vor ihm unser Herz überzeugen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.

1.Johannes 3,19-20

 

 

Impuls für den Tag

 

1. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“. Diese Weisheit des kleinen Prinzen ermutigt uns dazu, unsere Mitmenschen nicht nur unter sachlichen Gesichtspunkten kritisch zu beurteilen. Wir sollen unser Herz für unsere Mitmenschen öffnen, sie mit einem liebevollen, verständnisvollen Blick ansehen, so wie wir von Gott angesehen werden.

2. „Folge der Stimme deines Herzens“. Bei wichtigen Lebensentscheidungen ist es oft gut und richtig, auf das eigene Bauchgefühl oder eben auf die Stimme des Herzens zu hören. Tue das, was dir wirklich wichtig ist, und gib dich nicht voreilig mit dem Spatz in der Hand zufrieden. Aber benutze auch deinen Verstand und prüfe, ob das, was dein Herz sagt, auch dem Willen Gottes entspricht.

Schließlich 3.: Manchmal rutscht uns das Herz in die Hose: aus Angst, vor Enttäuschung, vor Hoffnungslosigkeit. (Nicht nur) dann ist es hilfreich, sich auf den zu besinnen, der unser Herz wirklich kennt und der uns liebt: Jesus Christus.

(von Pfr. Friedrich Scherzer aus Hainichen)

 

 

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Impuls für Donnerstag – 26.03.2020

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Losung und Lehrtext für Donnerstag, 26.03.2020

Ich bekenne meine Schuld, bekümmert bin ich meiner Sünde wegen.

Psalm 38,19

 

Die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Umkehr, die niemanden reut.

2.Korinther 7,10

 

Impuls für den Tag

Manches ändert auch eine Krise nicht. Zum Beispiel bleiben wir Menschen, mit unseren hellen und dunklen Seiten. In der Losung für heute geht es um unsere dunklen Seiten. Menschen tun Dinge, die falsch, verletzend oder gedankenlos sind. Oft ist uns das nicht bewusst. Doch manchmal überfällt unser Gewissen uns wie ein Raubtier. Oder es nagt langsam unsere Seele blutig. Im Alltag unterdrücken Stress und Ablenkung unser Gewissen. Aber was ist, wenn der Alltag sich ändert, so wie es zurzeit der Fall ist? Wenn sich bei uns das Gewissen meldet, ist das ein gute Nachricht, wenn wir sie zu deuten wissen. Es weist uns auf ein wertvolles Geschenk Gottes hin. Wir dürfen unsere Schuld erkennen und vor Ihm ablegen. Dann können wir aufatmen. Denn Er trägt sie für uns um Jesu willen und Er schenkt die Kraft zur Veränderung unserer Herzen.

Amen.

(von Pfr. Jörg Matthies aus Marbach)

 

 

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Impuls für Mittwoch – 25.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für Mittwoch, 25.03.2020

Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht! und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!

Jesaja 29,16

 

Alle miteinander bekleidet euch mit Demut.

1.Petrus 5,5

 

Impuls für den Tag

Seit Januar verwalte ich meine Termine elektronisch. Das ist ganz praktisch, denn so  werde ich rechtzeitig an dieses oder jenes Treffen erinnert. Momentan „ploppen“ dort nun Termine auf mit dem Hinweis „überfällig“. Ich kann das meinem Terminplaner nicht verübeln. Er weiß ja nichts von Ausgangsbeschränkungen und Abstandsregeln.

Verkehrte Welt! Das ist nicht nur in meinem Terminplaner so, auch sonst. Ein Blick aus dem Fenster zeigt gähnende Leere auf den Straßen. Die Kirche steht offen, aber nicht für Gottesdienste und Konzerte. Unten im Pfarrhaus höre ich kein Lachen, Rufen, Flöten, Trompeten, Singen, Geschirrklappern wie sonst.

Das gewohnte Leben wirkt wie ausgewechselt. Es hat einen anderen Rhythmus, ein anderes Gesicht bekommen.

„Wie kehrt ihr alles um!“ sagt der Prophet Jesaja mit der heutigen Tageslosung dazu. „Es musste leider so sein!“ entgegne ich ihm in Gedanken. „Das Virus, die Infizierten, die Intensivbetten… Was sollten wir denn machen?“ Die Antwort folgt prompt: „Alle miteinander bekleidet euch mit Demut!“ lese ich im Lehrtext darunter.

(von Pfr. Dr. Heiko Jadatz aus Roßwein)

 

 

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