Impuls für Dienstag – 24.03.2020

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

Losung und Lehrtext für
Dienstag, 24.03.2020

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.
Psalm 145,17

Darum lassen auch wir nicht ab, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlichen Weisheit und Einsicht.
Kolosser 1,9

Impuls für den Tag

Ich stelle jetzt gern abends eine Kerze ins Fenster.
Ein kleines Licht in der großen Ungewissheit.
Nur ein Zeichen von so vielen, die in den letzten Tagen von überall her erscheinen: So viel Mutmachen, Dankesagen, Freudestiften, Gesten der Solidarität und des Zuspruchs – so viel Uverdrossenheit, die sich kraftvoll gegen Angst und Einsamkeit und Ungewissheit stemmt. Das hat für mich sehr viel mit Gottes Wegen und mit Gnade zu tun. Gegen alle Stimmen, die jetzt sagen, dass diese Krise etwas mit den Wegen und Werken Gottes zu tun hätte, glaube ich, dass die vielen Zeichen, dass diese Lichter in dunkler Zeit von den gerechten Wegen und von Gottes Gnade in seinen Werken erzählen. Darum: Lasst nicht ab davon!
Ich stelle meine Kerze heute wieder ins Fenster.
Ich bete und bitte: Gott, hilf, dass wir selbst gute, gerechte Wege einschlagen und gnädig sind, in allem was wir tun. Aber vor allem, hab Dank, Gott, für jede Gnade, die jetzt schon aus den Ritzen des Corona-Alltags lugt. Amen.

(Pfarrer S. Schirmer)

 

Impuls für Montag – 23.03.2020

 

Durch Orte getrennt, im Glauben vereint.

 

Losung und Lehrtext für
Montag, 23.03.2020

HERR, du bist’s allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darinnen ist.
Nehemia 9,6

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.
Apostelgeschichte 14,17

 

Impuls für den Tag

5.15Uhr, ich werde von lautstarkem Vogelgezwitscher geweckt. Was für eine Lebensfreude, im Halbdunkel schon so laut zu singen. 5.30Uhr, das Licht des Morgens strahlt durchs Dachfenster direkt in mein Gesicht.
Eine Stunde später, die morgendliche Dusche weckt meine Lebensgeister. Ich genieße meinen Kaffee zum Frühstück und sehe hinaus in den Garten. Die Krokusse und Narzissen blühen. Der Pfirsichbaum hat rosa Blüten angesetzt. Zwei Eichhörnchen flitzen am Baum in Nachbars Garten rauf und runter. Unser Kater schläft in der Sonne.
Gott, wie wunderbar sind deine Werke. Wieviel größer bist DU als alle Nöte. DU bleibst derselbe. Trotz Corona, trotz aller Fragen, trotz ständig neuer Nachrichten und Verhaltensregeln. Im Angesicht des neuen Lebens, dass sich farbenfroh Bahn bricht, weiß ich, DU bist bei uns. Vielleicht bist DU, GOTT, die einzige wirkliche Konstante in den nächsten Wochen. Hilf mir, darauf zu vertrauen.
Amen.

(Von A. Schaffrin)